Die 5 “Must do’s” in Granada

Granada – die Stadt des Morgen- und Abendlandes

Die spanische Stadt Granada in Andalusien mit rund 240 000 Einwohnern hat mich 2010 in ihren Bann gezogen und mich mit ihrem europäisch-arabischen Flair bis heute nicht losgelassen.

Im Zuge meines Studiums bin ich eigentlich nur zufällig auf Granada gestoβen. Auf meiner Auswahlliste für das Erasmusprogramm standen noch zwei weitere spanische Städte, letztendlich wurde ich aber an der Universidad de Granada zugelassen. Der Zufall oder das Glück, oder beides, haben mich also nach Granada verschlagen. Während meines dortigen 5-monatigen Aufenthalts habe ich so einiges erkundet und kann die folgenden fünf “Must do’s” nur dringend weiter empfehlen.

1. Alhambra – Die berühmteste und bekannteste Sehenswürdigkeit Granadas

alhambraDie Anfänge dieser maurischen Festung reichen bis ins Mittelalter zurück und die Alhambra ist seit 1984 Weltkulturerbe. Sie ist der Touristenmagnet schlechthin und beeindruckt mit der ornamentartigen Verzierungskunst der Mauren und ihrer Ansammlung von Palästen der ehemals arabischen Könige.

Alhambra - Verzierungskunst

Die Verzierungskunst der Alhambra – Bild: Nina Leibinger

Dabei darf der Palacio de Generalife mit seiner prachtvollen Gartenanlage keinem Besucher verborgen bleiben, denn er ist der perfekte Ort, um einen Moment seine Seele baumeln zu lassen und Erholung vom hektischen Alltag zu finden.

2. Das Stadtviertel Albaicín

Albaicín

Der Aussichtspunkt el Mirador San Nicolás – Bild: Nina Leibinger

Einen tollen Blick auf die prachtvolle Alhambra bietet der Aussichtspunkt el Mirador San Nicolás im Stadtviertel Albaicín, dem ältesten Stadtviertel Granadas, das während der maurischen Zeit entstanden ist und das typische spanisch-arabische Flair Granadas ausmacht.

Mein persönliches Highlight dieses Stadtviertels sind die zahlreichen Teehäuser, die so genannten “teterías”. Dort wird arabischer Tee getrunken und Shisha geraucht und sie sind definitiv einen Besuch wert.

3. Das Stadtviertel Sacromonte

Ein weiteres sehenswertes Stadtviertel Granadas ist Sacromonte. Es beeindruckt vor allem mit seinen “cuevas” und der “abadía”. Man muss zwar einen längeren Fuβweg auf sich nehmen, um Sacromonte zu erreichen, dieser lohnt sich aber auf jeden Fall. Die dort zu sehenden Höhlen wurden einst von Zigeunern bewohnt und einige von ihnen sind den Touristen heutzutage gegen einen Eintrittspreis zugänglich, ebenso wie die Abtei.

4. Die Kathedrale Granadas

Ein beeindruckendes kirchliches Bauwerk ist auβerdem die Kathedrale Granadas. Ihr Grundstein wurde 1523 gelegt und sie wurde an der Stelle der ehemaligen maurischen Hauptmoschee errichtet. Diese Renaissancekirche beeindruckt durch ihre gigantischen weiβen Marmorsäulen und sie birgt zudem die Grabstätte der Katholischen Könige, Fernando de Aragón und Isabel de Castilla.

5. Granadas kulinarische Genüsse

Natürlich dürfen bei einem Besuch der Stadt Granada die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen. Mein persönlicher Favorit ist der Tinto de verano, die Rotweinschorle, die ich gerne in den granadinischen Tapas Bars bestellt habe. Obendrein erhält man in jeder Tapas Bar zu jedem Getränk kostenlose Tapas, was schon so einige Abendessen günstig ersetzt hat.

Was auβerdem an kulinarischem Highlight nicht fehlen darf, sind die churros con chocolate, das fritierte Spritzgebäck mit heiβer Schokolade, die auf der Plaza Bib Rambla in der Innenstadt am besten sind.

Granada, die Stadt des Morgen- und Abendlandes, ist ein Ort, an dem sich die europäische und arabische Kultur vermischen und ein auβergewöhnliches und einmaliges Ambiente schaffen, das jedem zukünftigen Besucher und mir unvergesslich bleiben wird.

Granada

Blick auf Granada – Bild: Nina Leibinger

 

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