Work and Travel in Australien: Do’s und Don’ts

Orangen pflücken, Tickets verkaufen oder Sandwiches servieren: Backpacker sehen ihre Jobs nicht nur als Gelegenheit, die Reisekosten zu senken. Indem sie Hand anlegen, wollen sie das Land besser kennen lernen, mit all seinen Eigenheiten, in den australischen Alltag eintauchen und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurückkehren. Damit sich dieser Wunsch erfüllt, gilt es jedoch einige Do’s und Don’ts zu beachten.Melbourne, Australien

Do’s für alle Work and Traveler

Das Working Holiday Visum rechtzeitig besorgen

Australien hat sich mittlerweile zum Work-and-Traveler-Paradies gemausert. Die Gründe sind vielfältig: Glitzernde Metropolen, unberührte Natur, freundliche Menschen – und nicht zuletzt die Möglichkeit, ein Jahr lang durch das Land zu reisen und zu jobben. Das Working Holiday Visum macht’s möglich. Seit das Visum im Jahr 2000 eingeführt wurde, gibt es für Backpacker kein Halt mehr – vorausgesetzt, sie vergessen nicht, ihr Visum rechtzeitig zu beantragen

Den Antrag online auszufüllen, ist eigentlich ganz einfach. Nach wenigen Tagen ist er genehmigt und in der australischen Einreisebehörde gespeichert. Doch um sicher zu gehen, dass auch im Fall einer Verzögerung alles glatt geht, sollten Work and Traveler ihr Visum schon vier Wochen vor Abreise beantragen.

Die Work-and-Travel-Versicherung nicht  vergessen!

Canberra, AustralienAuf der Plantage gestürzt? Oder im Straßenverkehr in einen Unfall verwickelt worden? Work and Traveler leben gefährlich. Um nicht für die Arztkosten aufkommen zu müssen, lohnt sich eine Auslandskrankenversicherung. Denn die deutschen Kassen zahlen nur bei Reisen innerhalb der EU. Manchmal zwar auch  außerhalb der europäischen Grenzen, dann aber nur für kürzere Aufenthalte. Deshalb macht es Sinn, eine neue Police abzuschließen. Es gibt sogar spezielle Work-and-Travel-Versicherungen, die neben der Krankenversicherung auch eine Unfall-, Haftpflicht- und Reisegepäckversicherung einschließen. Ob ein solches Paket sinn im individuellen Fall macht, besprechen Backpacker am besten mit den Versicherern persönlich.

Sprachkenntnisse mitbringen

Anfangs ist es schwierig, den Aussie-Slang zu verstehen. Schließlich haben die Ayers Rock (Uluru-Kata Tjuta National Park), Australien Australier einen Hang für Abkürzungen und sonderbaren Eigenkreationen: Wenn „earbashing“ beim „barbie“  ueberhand nimmt und sich die „rellies“ aufs „dunnie“ zurückziehen, wissen die wenigsten Deutschen, was eigentlich Sache ist. Um solche Szenarien zu vermeiden, sollten sich all jene, die für ein paar Monate nach Down Under möchten, gut auf ihre Reise vorbereiten. Und sowohl ihre allgemeinen Sprachkenntnisse verbessern als auch den australischen Slang einüben. Dann kann die Kommunikation (fast) nicht mehr schief gehen!

Don’ts nicht vergessen

Sich nur mit Deutschen umgeben

Sie sind überall – natürlich auch in Australien: Deutsche reisen gern und oft, manchmal scheinbar nur, um sich auch in der Ferne mit ihresgleichen zu umgeben. Klar, nach ein paar Monaten Aussie-Slang und den unterschiedlichsten Backpacker-Jobs tut es gut, sich in gediegenem deutsch zu verständigen. Aber wer wirklich in die fremde Kultur eintauchen will, sollte die Gesellschaft der Einheimischen vorziehen.

Giftige Tiere ignorieren

Koala, Australien Obstplantagen sind beliebte Einsatzgebiete für Work and Traveler. Doch dauert lauern auch Gefahren: Im Outback tummeln sich einige giftige Spinnen- und Schlangenarten. Die meisten Touristen empfinden zwar eine natürliche Abscheu gegenüber diesen Tieren, doch reicht es nicht, ihnen aus dem Weg gehen zu wollen. Informiert euch gut, was ihr tun sollt, wenn Spinnen oder Schlangen aufdringlich werden und was hilft, wenn sie beißen oder stechen.

Sich in Touristenhochburgen verschanzen

In Touristenhochburgen gibt es viele Jobs, denn wo Urlauber sind, sind gute Lokale und nette Hotels nicht fern, die immer wieder Küchenhilfen oder Zimmermädchen brauchen. Natürlich profitieren diese wiederum selbst von der guten Infrastruktur und genießen es, gut zu essen oder Ausflüge zu machen. Doch mindestens genauso spannend wie die berühmten Sehenswürdigkeiten Australiens sind die unberührten Fleckchen, die noch nicht von Touristen gestürmt wurden. Dazu gehört zum Beispiel Tasmanien, dessen landschaftliche Schönheit einen Abstecher wert ist.

Bilder: Jessica Bless

Work and Travel in Australien: Do’s und Don’ts: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
2.67 von 5 Punkten, basierend auf 3 abgegebenen Stimmen.
Loading...

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *