5 Dinge, die man in Thailand besser nicht machen sollte

In Thailand gibt es vieles zu sehen, viel zu erleben aber auch einige Stolpersteine, die einem in Thailand den Urlaub richtig vermiesen können. In meinem halben Jahr in Bangkok und Umland habe ich viel erlebt und möchte hier ein paar Tipps geben, was man besser vermeiden sollte:

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1. Auf der Khao San Road den freundlichen Fremden vertrauen:

Zwar ist die Backpacker-Straße auf jeden Fall einen Besuch wert und bietet neben Bars, Restaurants und vielen Händlern auch eine sehr nette Atmosphäre um andere Reisende zu treffen, jedoch findet man dort auch viele zwielichtige Personen. Oft wird man angesprochen, ob man nicht mit einem Tuk Tuk (einheimische Art eines offenen Taxis) eine Tour zu verschiedenen Tempeln oder Bootsfahrten machen möchte. Es gibt diese Touren wirklich, jedoch sind sehr viele schwarze Schafe darunter. Die Preise sind überzogen, die Touren schlecht oder es wird bei Läden und Ständen halt gemacht, bei denen man etwas kaufen soll. Oft erkennt man die äußerst freundlichen Abzocker an ihrem guten Englisch 😉

2. Mit falschen Erwartungen mit dem Zug reisen:

Eins sei vorweg gesagt, Zugreisen in Thailand sind nicht mit denen in Deutschland vergleichbar. Es ist eine sehr gute und günstige Art schnell und bequem in den Süden zu kommen. Man kann unterschiedliche Klassen wählen, von denen die beste einer recht einfachen Doppelkabine entspricht, in der man zu weit unter sich sein kann. Die anderen Reisenden sind dann im üblichen Schlafwagen untergebracht und teilen sich Etagenbetten. Dies kann mit vielen Backpackern zwar sehr lustig sein, jedoch sollte man dort auch auf seine Wertsachen aufpassen. Ebenfalls sollte man nicht zu viel Komfort erwarten. Wer also gegen einen Aufpreis eine Zweier-Kabine haben möchte, sollte frühzeitig das Ticket am Bahnhof kaufen. Die Kabinen sind nämlich sehr schnell vergriffen. Reist man mit dem Zug Richtung Süden landet man mit großer Wahrscheinlichkeit in Sura Thani, von wo man zum Beispiel per Bus nach Phuket und Umgebung gebracht wird. In Sura Thani gibt es absolut nichts zu sehen und man sollte längere Aufenthalte vermeiden. Man hat oft ein paar Stunden Wartezeit, aber es gibt außer ein paar kleinen Restaurants und Supermärkten nicht viel zu tun. Die Reise sollte also dementsprechend gut geplant sein.

3. Sich in Pattaya unvorsichtig verhalten:

Wohl einer der bekanntesten Orte in Thailand ist Pattaya – Zentrum für Party, Sextourismus und Nachtleben. Zwar hat der Ort an sich auch sehr viele positive Seiten, jedoch gilt es hier besonders als Tourist aufzupassen. Möchte man einen Roller oder Jetski mieten, sollte man sich dies vorher genauestens überlegen. Die Mafia und andere unseriöse Anbieter vermieten hier ihre Fahrzeuge recht unkompliziert. Diese haben manchmal sichtbare, meist aber auch unsichtbare Beschädigungen, die nach der Fahrt dann ans Tageslicht kommen. Dann werden in der Regel horrende Nachzahlungen für Reparaturen verlangt. Die Touristenpolizei kann da nur bedingt helfen. Von daher am besten vom Hotel oder der Touristeninformation aus solche Sachen mieten. Diese Tipp gilt natürlich für ganz Thailand. Ist man als Mann in Pattaya unterwegs, wird man früher oder später von ein paar Mädchen oder Ladyboys angesprochen, die gegen Geld ihre Dienste anbieten. Einerseits ist Aids ein großes Thema in Thailand, andererseits geben sich die Damen oft nur als interessierte Bekanntschaft aus. Vor Diebstahl, Abzocke, etc. wird hier eindeutig gewarnt. Wer auf der Suche nach der großen Liebe ist, sollte Pattaya eher meiden.

4. Den König beleidigen:

Zwar kommen die wenigsten von uns dazu, einen König unbeabsichtigt oder nicht im persönlich Gespräch zu beleidigen, jedoch gibt es in Thailand ein paar Gelegenheiten, bei denen man sich schnell unbeliebt machen und sogar verhaftet werden kann. Zum Verständniss: der thailändische König wird von den meisten Thais geradezu verehrt und dessen Geburtstage werden aufwendig gefeiert. Zwar interessieren sich die meisten Urlauber eher für Kultur, Landschaft und das Essen in Thailand, jedoch bemerkt man schnell inwiefern der König eine tragende Rolle bei der einheimischen Bevölkerung spielt. Überall findet man Portraits oder bunte Fahnen, die als Zeichen des Königs bzw. seiner Frau dienen. Im Kino wird vor Beginn des Films ein kurzer Spot über das Leben und den Werdegang des Königs gezeigt. Es wird erwartet, dass man sich während dieses Spots von seinem Sitzplatz erhebt und Essen, laute Geräusche oder Gespräche einstellt. Ein anderes Beispiel  sind die Geldscheine, auf denen das Haupt des Königs abgebildet ist. Fällt einem mal der Geldschein zu Boden, sollte man tunlichst nicht mit dem Fuß darauf treten, da dies ebenfalls als Majestätsbeleidigung angesehen wird.

5. Die falsche Kleidung tragen:

Es von den meisten Thais toleriert, dass Touristen aufgrund der üblichen Hitze eher leichter bekleidet sind als die Einheimischen. Jedoch kann dies je nach Aufenthaltsort auch als störend und unangemessen angesehen werden. Beispiel hierfür sind Behörden, Tempel sowie Paläste. Hier gilt es sich angemessen anzuziehen und zu verhalten. Im Tempel gibt es darüberhinaus noch ein paar andere Verhaltensregeln, wie das Ausziehen von Schuhen beim Betreten und der nur maßvollen Nutzung der Kamera. Da in Thailand Hinduismus und Buddhismus eng miteinander verbunden sind, gibt es auch hier einige Stolpersteine. Unangemessene Fotos mit Buddha- Statuen zum Beispiel sind verpönt.
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